Corporate Fashion Teil 3

Corporate Coaching: Wie Mitarbeiter zu guten Markenbotschaftern werden

In den Social-Media-Kanälen von Unternehmen gewinnen Mitarbeiter als Markenbotschafter zunehmend an Bedeutung. Da werden sie auf Facebook, Twitter & Co zu Influencern für die Marke und posten oder zwitschern fröhlich über ihr Unternehmen. Und auch im direkten Kundenkontakt, haben Mitarbeiter als Markenbotschafter großen Einfluss. Doch das Unternehmen stilvoll zu repräsentieren, will gelernt sein!

Letztlich ist es gleich, ob sie als Markenbotschafter digital im Netz oder als Busfahrer vor Ort unterwegs sind – erst wenn sich Mitarbeiter in jeder Situation adäquat verhalten, stärken sie die Unternehmens-Marke. Damit dies auch im Sinn des Unternehmens geschieht, sollte das Unternehmen sie dabei gezielt unterstützen: mit Social-Media-Guidelines für die Kommunikation im Netz ebenso wie mit einem Corporate Coaching-Angebot beim Tragen von Unternehmenskleidung.
Wie sehr eine Unternehmensbekleidung die Wirkung als Markenbotschafter beeinflusst, habe ich in den ersten beiden Blogartikeln zum Thema „Erfolgsfaktor Corporate Fashion“ bereits beleuchtet (Hier:  Teil 1 und Teil 2 ) Da zählen nicht nur funktionale Aspekte wie Tragekomfort und Design, sondern auch das Selbstverständnis der Mitarbeiter für ihre Rolle in der Öffentlichkeit.

Dienstkleidung soll gut kombiniert und stilsicher getragen werden, aber vor allem muss das Verhalten der Mitarbeiter als Markenbotschafter im Sinne der Marke dazu passen.

Hier kann eine externe Image-Beratung wertvolle Unterstützung bieten.

Foto ÜSTRA, Martin Bargiel

Was kann Corporate Coaching bewirken?

Ein umfassender Corporate Coaching-Prozess verbindet drei wesentliche Aspekte:

1. Funktionale Aufgaben in Bezug auf den „Dresscode“: Die Inhalte einer Stilberatung mit Passformkriterien, Farbwirkung und Kombinationsmöglichkeiten
2. Kommunikative Aspekte wie die Bewusstseinsbildung und Motivation der Mitarbeiter für das Unternehmens-Leitbild und die Berücksichtigung der Markenwerte
3. Verhaltens-Aspekte in Bezug auf Corporate Behaviour, bspw. Umgangsformen im Kundenkontakt in der realen und analogen Welt

In einem engen Zusammenspiel zwischen Kunde und externem Image-Berater wird ein umfangreiches Trainings- und Motivationskonzept für die Mitarbeiter entwickelt, dass die ideale Verknüpfung der drei wichtigsten Bausteine einer Unternehmens-Corporate Identity schafft: Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Behaviour.

7 Vorteile eines Corporate Coaching für das Unternehmen:

  • Mitarbeiter, Kommunikation und Markenauftritt ergeben ein stimmiges Gesamtbild
  • Kompetenz wird auf den ersten Blick sichtbar und erlebbar gemacht
  • Akzeptanz beim Kunden wird gesteigert, die Unternehmens-Reputation gestärkt
  • Motivation und Begeisterung der Mitarbeiter für die Unternehmenskleidung wird erhöht
  • Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen wird gestärkt
  • Bewusstsein und Verständnis für die Markenwerte wird geweckt
  • Leistungssteigerung durch Identifikation und Trageakzeptanz

Egal, ob es um ein einheitliches Poloshirt mit Logo für die Mitarbeiter einer Arztpraxis geht oder eine umfangreiche Gesamtkollektion vom Anzug bis zu den Schuhen für eine Fluggesellschaft – Corporate Fashion ist immer auch Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens.

Foto ArturVerkhovetskiy/Shotshop.com

7 Vorteile für die Mitarbeiter:

  • Sicherheit, wie Unternehmenskleidung stilsicher getragen wird: korrekte Passformen, Farbwirkung, Kombinationsmöglichkeiten, Do und Dont‘s
  • Kenntnis von Gestaltungsmöglichkeiten mit Accessoires, Make-up, Frisur, Schmuck
  • Unternehmens-Leitbild und Markenwerte werden übersetzt für die eigene Arbeit
  • Eigene Rolle als Markenbotschafter wird konkretisiert
  • Selbstverständnis für den Wert der eigenen Arbeit für die Markenwirkung wird gestärkt
  • Bewusstsein für eigene Außenwirkung wird geweckt
  • Kommunikationsverhalten im Kundenverkehr wird trainiert und optimiert

„Wenn ich weiß, wie ich meine Dienstkleidung stilvoll trage und welche Unternehmens-Werte ich mit meinem Erscheinungsbild und meinem Verhalten nach außen sichtbar vermittele, ist meine Rolle – und somit die Verhaltensregeln – viel greifbarer für mich“ sagte mir ein ÜSTRA-Mitarbeiter nach dem Markenbotschafter-Workshop.

Foto: AndrewLozovyi/Shotshop.com

Fazit: Ein Corporate Coaching lohnt sich für alle Beteiligten

Der Dresscode eines Unternehmens soll dessen Werte wiederspiegeln – und je klarer diese allen Akteuren bewusst sind, umso besser funktioniert es. Wenn die Mitarbeiter wissen, wie ihre tägliche Arbeit zum Markenerfolg beiträgt und was sie mit ihrem optischen Erscheinungsbild und ihrem Verhalten dabei bewirken können, kann es keine besseren Markenbotschafter als die eigenen Mitarbeiter geben.

Ein Corporate Coaching lohnt sich aber nicht nur für Unternehmen mit Dienstkleidung. In einer zunehmend digitalen Arbeitswelt wächst die Verunsicherung bei Unternehmen und Mitarbeitern in vielen Aspekten rund um ihre Außenwirkung. Welcher Dresscode ist heute noch angemessen, welche virtuellen Umgangsformen sind gefragt? Hier kann ein externes Corporate Coaching mit neutralem Blick von außen Klarheit vermitteln und Leitplanken schaffen.

Mehr dazu demnächst von mir. Bleiben Sie gespannt!

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